Wohngemeinschaften für junge Pflegebedürftige

 

 

Als „junge Pflegebedürftige“ wird die Altersgruppe der 18 -60 Jährigen bezeichnet. Sie sind krankheitsbedingt dauerhaft auf umfassende Pflege angewiesen sind. Die Wohngemeinschaft für junge Pflegebedürftige bietet ihnen eine bedürfnisorientierte, individuelle rund-um-die-Uhr Begleitung, ohne dass sie in einem Pflegeheim leben müssen.

 

In der WG erhalten sie die Möglichkeit, nach ihren eigenen Lebenseinstellungen, Wünschen und Vorstellungen in einer Gemeinschaft mit anderen zu leben. Nicht die „reibungslose Versorgung“ steht im Mittelpunkt sondern die Förderung von Aktivität, sozialen Kontakten, Individualität und das Wiederlangen von Zuversicht.

 

In der WG ist Raum für alle Facetten des Lebens in einer Gemeinschaft: Freude, Streit und Versöhnung, Traurigkeit, Freundschaft und Humor.

 

© Westdeutscher Rundfunk – WDR – 2020

Für wen ist das Angebot geeignet?

 

Menschen mit einer chronischen Erkrankung, die bei Einzug 18 – 60 Jahre alt sind und einen umfassenden Pflegebedarf haben (mindestens Pflegegrad 3). 

 

Dies sind z. B. Personen mit neurologischen Erkrankungen, Zustand nach Schädel-Hirn-Verletzungen, Schlaganfällen, nach Tumorchirurgie, Herzinfarkten, schweren Formen von Diabetes, oder Zustand nach Multiorganversagen (z. B. durch Intoxikationen).

 

Nicht geeignet ist dieses gemeinschaftsorientierte Angebot im fortgeschrittenen Stadium einer Krebserkrankung, für Menschen im Wachkoma und Menschen mit einer angeborenen / kindlich erworbenen geistigen, körperlichen oder Schwerst-mehrfach-Behinderung.

Das Team der jungen Pflege

 

Wie in allen von uns begleiteten WGs, gibt es auch hier ein spezielles Team aus Mitarbeitern, denen diese Zielgruppe am Herzen liegt. Sie bringen ihre unterschiedlichen Qualifikationen in die Arbeit ein. Sie bieten jedem WG-Mitglied die für ihn notwendige Hilfe im Alltag, bei der Tagesstrukturierung und bei der Selbstpflege. 

 

 

Ziel ist es, Aktivierung und Entspannung, Gemeinschaftserleben und Rückzug in ein gesundes Verhältnis zu bringen. Dazu ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Klienten nötig. Kommunikative Fähigkeiten sind daher hier sehr wichtig.

 

Das WG-Team wird intensiv begleitet, z. B. im Rahmen von Praxistraining und regelmäßigen Team- und Fallbesprechungen. Vielfältige Fortbildungen sorgen zudem für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Wissens.

 

 

 

Weitere Qualitätsaspekte:

 

  • Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe, Werte und Gewohnheiten der Klienten.
     
  • Täglich wird gemeinsam gekocht, jeder kann sich nach seinen Fähigkeiten in die WG einbringen.
     
  • Individuelle Begleitung, Kommunikation und intensive Förderung durch einen hohen Personalschlüssel.
     
  • Wahrnehmungs- und Mobilitätsförderung nach anerkannten Konzepten.
     
  • Angehörige als Partner –die je nach Wunsch und Möglichkeit einbezogen werden können – in den Alltag,  in Entscheidungsprozesse etc.
     
  • Gute Zusammenarbeit mit den Ärzten und Therapeuten der Klienten.
     
  • Kleinere Haustiere sind erlaubt, wenn dadurch niemand gestört wird.
     
  • Nur Einzelzimmer mit Bad.
     
  • Wohnen wie Zuhause: Eigenmöblierung aller Räume (nur die Küche wird vom Vermieter bereitgestellt)
     
  • Großer WG-Garten – barrierefrei zugänglich wie die gesamte WG.
     
  • Keine Besuchszeiten – solange niemand gestört wird sind Angehörige und Gäste jederzeit herzlich willkommen.

 

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